Helmut Schmidt: "Nichts ist ohne Risiko"

Natürlich hat Kernkraft ihre Risiken. Es gibt aber keine Energie und nichts auf der Welt ohne Risiken, nicht einmal die Liebe.

So Helmut Schmidt über die Atomenergie in der wöchentlich im Zeit Magazin erscheinenden Rubrik “Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt” (Nr. 31/2008, S. 46). Sehenswert ist übrigens auch die von Maischberger gemachte Dokumentation “Helmut Schmidt außer Dienst” (Youtube).

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Wurstblinker eingetragen

Im Gegensatz zu Werner haben sie mir meinen Zusatz-Katalysator (Mini-Kat) gleich eingetragen. Vielleicht lag’s daran, dass ich nicht bei den Ingenieuren vom TÜV, sondern bei der Zulassungsstelle war. Sogar die Wartezeit war mit knapp 30 Minuten erträglich. Die Kfz-Steuer des Fiat Panda senkt sich durch den Zusatz-Kat von 136 € (Euro 1) auf 66 € (Euro 2) im Jahr. Kosten für Bauteil und Eintragung waren ungefähr 70 €, so dass ich schon im nächsten Jahr ein schönes Plus mache. :-)

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Depeche Mode

Gestern war ich für meinen Bruder im MRT. Ganz lustige Erfahrung, nur ziemlich laut, und es klang genauso wie Depeche Mode früher klang.

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Unheimlich

Gestern, in der Kieler Nikolaikirche, wurde ich Zeuge, wie der Küster lautstark versuchte, eine vor der Eingangstür stehende Bettlerin zu verscheuchen. Klar, natürlich ist es unangenehm, wenn man beim Gehen in die oder aus der Kirche derart angesprochen wird. Aber ich fand es trotzdem irgendwie unheimlich, dass offenbar Bettler von der Kirchentür vertrieben werden wie vom Wachdienst aus einer Einkaufspassage.

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Datenschutzbeauftragter Thilo Weichert mag Google Analytics nicht

Der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, hat den Einsatz des beliebten Tools Google Analytics als bußgeldwürdig bezeichnet. Mit Google Analytics kann ein Website-Betreiber sehen, wieviele Besucher seine Seite ansehen, von welchen Seiten sie kommen, wie lange sie auf der Seite bleiben etc. Alles vollkommen anonym. Ich will gar nicht weiter eingehen darauf, ob die Beschwerde von Thilo Weichert berechtigt ist oder nicht, aber interessant finde ich doch die Sprache, in der seine Pressemitteilung gehalten ist. Einige Auszüge:

Google Analytics ist ein unentgeltliches Angebot des Weltkonzerns Google …

Weltkonzern klingt irgendwie so richtig böse, finde ich. Fast wie Weltpolizist. Konzern ist ja in Deutschland schon irgendwie negativ belegt, aber Weltkonzern toppt das nochmal. Klingt so richtig nach Weltherrschaft. Erinnert mich abwechselnd an James Bond-Schurken und die Bösen von Star Wars.

… eine Übermittlung der Daten zu Google in den USA oder anderswo …

in den USA oder anderswo - das ist ja allerhand! Welche Relevanz hat eigentlich die Information, dass es in den USA stattfindet? Die Passage klingt so wie “Urananreicherung in Nordkorea und anderswo”… Als wenn es gerade besonders schlimm wäre, dass die Daten in den Schurkenstaat USA übermittelt werden.

Selbst den deutschen Datenschutzbehörden ist nicht bekannt, was Google dann mit diesen Daten anstellt.

Uiuiuiuiui! Selbst den deutschen Datenschutzbehörden! Dabei ist die Datenschutzbehörde von Schleswig-Holstein ja nun wirklich die Instanz der richtigen Größe, um es mit Google aufzunehmen… Wahrscheinlich hat Google mehr Beschäftigte als Schleswig-Holstein Einwohner. Man stelle sich mal vor, welchen Eindruck der Beschwerdebrief des schleswig-holsteinischen Datenschützers auf Google machen wird…

Dr. Thilo Weichert, Leiter des ULD: “Wir waren verblüfft und schockiert, wie weit Google Analytics auch in Schleswig-Holstein verbreitet ist.”

Klingt ungefähr so, als ob es sich bei Google Analytics um eine ansteckende Krankheit handelt…

Ob der Protest von Weichert & Co. in der Sache begründet ist: Keine Ahnung. Vielleicht. Könnte durchaus sein. Aber irgendwie wirkt so betriebener Datenschutz auf mich sehr aktionistisch, deutsch-piefig und weltfremd.

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Eben im Supermarkt

Eben bei Plus, in der Schlange an der Kasse vor mir eine Frau, auf dem Band: 2 Flaschen Rum, 6 Flaschen Wein. Ich gucke mir die mittelalte Frau an und denke, die sieht gar nicht aus wie ‘ne Alkoholikerin, vielleicht ist es für ihren Mann? Dann soll sie zahlen, knapp 45 €, und zückt einen 500 €-Schein. Der Kassierer ruft den Filialleiter, und gemeinsam prüfen sie die Echtheit des Scheins. Also doch eher Restaurantbesitzerin als Alkoholikerin…

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Verlinkt: Bilder aus Kabul

Wenn in Deutschland von Afghanistan berichtet wird, dann herrscht häufig der Tonfall des es-geht-alles-den-Bach-runter-und-wir-haben’s-schon-immer-gewusst vor. Die guten Nachrichten schaffen es eben nicht auf die Titelseiten der Tageszeitung. Natürlich gibt es in Afghanistan ganz enorme Probleme, doch ich finde nach wie vor, dass der Sturz der Taliban-Regierung nicht zu den verdammenswerten Taten der USA gehört.

Live aus Kabul berichtet die Entwicklungshelferin Miel in ihrem Blog. Dort fand ich auch den Link zu einer recht interessanten Fotostrecke der New York Times aus Kabul.

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